Vorträge und Workshops

Vortrag: Empathie in der digitalen Landschaft

Kommunikation © Jens HerrmannDie Digitalisierung eröffnet immer mehr Möglichkeiten unsere zwischenmenschlichen Begegnungen zu gestalten. Wir entwickeln dafür effiziente Kommunikationstechnologien. Wir ersetzen vermeintlich nervige Arbeitsschritte durch künstliche Intelligenz. Uns winkt eine Zukunft zu, in der wir mit der Technik in all unseren Lebensbereichen harmonisch verschmolzen sind. Denn die Technik wird nicht nur intelligenter – sie wird auch immer menschlicher.

Wir Menschen erschaffen all das für uns selbst. Das Leben soll damit besser für uns werden. Doch erreichen wir unser Ziel wirklich? Berauben wir uns durch den technologischen Fortschritt an Lebensqualität? Bleibt vor lauter Optimierung unserer Lebensbereiche unsere Empathie auf der Strecke? Was macht uns eigentlich lebendig? Lachen oder weinen wir, wenn uns als Senior oder Seniorin ein Roboter pflegt und uns das Bett macht? Andrea, die Krankenschwester, die jetzt nicht mehr da ist, war oft launisch. Irgendwie vermissen wir sie …

Sie haben Kummer und tippen ins Chatfenster. Irgendjemand ist sicher online. Nutzen wir Social Media, um wirklich miteinander zu reden? Können wir unsere Verletzlichkeit, die uns zu Menschen macht, hinter einem Textfeld besser verbergen? Sprechen wir irgendwann lieber mit unserem Smartphone, weil nur das uns wirklich zuhört und versteht? Digitale Dialoge wo wir hinschauen. Immer mehr wollen sich online zeigen und mitreden. Und nicht nur mitreden, sondern auch überzeugen. Unternehmen sehen Fans und Follower als Mittel, um ihren geschäftlichen Erfolg zu erhöhen. Die Hauptstrategie lautet: viel und ständig Informationen in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Doch ist mehr gleich besser?

Es spricht viel dafür, dass Maschinen unser Bedürfnis nach Menschlichkeit immer besser erfüllen, als wir Menschen es selbst leisten können oder wollen. Eine Maschine, die uns zur Hand geht, ist nie krank, hat immer gute Laune und erledigt das, für was sie erfunden wurde. Und wenn der Akku alle ist, steckt man sie einfach in die Steckdose. Zitat eines Filmbesuchers von HER, in dem sich ein Mensch in ein intelligentes Betriebssystem verliebt: „so ein Betriebssystem gibt es nicht, aber ich würde mir sofort so eins besorgen, wenn ich nicht so arm wäre.“

Der Vortrag bietet Potential für eine lebendige Diskussion im Anschluss: wie können wir digitale Technologien sinnvoll für uns nutzen?

Der Vortrag ist ideal für Events in Firmen, Verbänden und Vereinen. Inhalte:

  • Social Media in einer Organisation – Erfahrungen
  • Empathie: was ist das?
  • Das Empathieparadoxon: Abnahme des Gefühls von Verbundenheit, trotz steigender Vernetzungsdichte
  • Technologisches Miteinander: Streichle mich, ich bin ein Roboter
  • Was wir von der Offlinewelt für die digitale Welt lernen können
  • Hier spricht dein Smartphone. Ich bin immer da, wenn du mich brauchst
  • Lost in the digital world: wie wir unsere Souveränität behalten

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